Das deutsche Waffengesetz
In den fünfziger und sechziger Jahren waren die Deutschen zukunft- und erfolgsorientiert. Jeder wollte sich mit seiner Hände Arbeit einen sicheren Wohlstand, z.B. in Form eines Familienhauses schaffen, was auch vielen gelang. Man war nicht neidisch auf den Nachbarn und wollte ihm sein neues Auto nicht gönnen. Nein vielmehr sah man das als Ansporn, sich das ebenfalls leisten zu wollen.
Zu dieser schönen Wirtschaftswunderzeit war der Jagdschein mit dem Waffenschein gleich gestellt. Der Jäger durfte seine Kurzwaffe mitführen, wo hin er wollte. Auch die Menschen, die keine Jäger waren bestellten sich bei Quelle und Co. Kleinkaliberwaffen und Flinten, mit denen sie Schießwettbewerbe austrugen, Ratten im Garten bekämpften oder sie einfach nur zur Selbstverteidigung bevorrateten. Deutschland ging es prächtig und die Menschen waren glücklich.
Anfang der siebziger Jahre war es dann auch schnell vorbei mit dem schönen Leben in Deutschland. Die so genannte 68 er` Generation machte sich breit. Im Gegensatz zu ihren Eltern wollten sie nicht mehr für ihren Wohlstand Arbeiten, sondern sie wollten ihn vom Staat geschenkt haben und der Sozialstaat wurde eingeführt, mit seiner Umverteilung, den hohen Steuern und den Sozialabgaben.
Weil diese neue Generation von Beamten, Politikern, Gewerkschaftern, Sozialarbeitern, xyz Beauftragten und Wirtschaftsfunktionären begründet durch Angst vor den Konsequenzen ihres Handelns um ihre Gesundheit und den ergaunerten Wohlstand fürchtet, wird das Waffengesetz ständig verschärft. Die vorgeschobene Begründung dafür, ist stets die innere Sicherheit.
Und darum ist es besonders wichtig sich zu organisieren und gemeinsam für das Recht auf Waffenbesitz einzustehen.
Das aktuelle Waffengesetz, welches das Waffenrecht für die Menschen in diesem Land unverhältnismäßig reglementiert, gibt es hier als PDF. Aktuelles Waffengesetz
Das deutsche Jagdrecht
Es ist wohl eines der besten Gesetze weltweit, für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Wildbestandes, mit integriertem aktiven Naturschutz.
Durch die Gliederung in Jagdbezirke, die an den Besitz von Grund und Boden gebunden sind, ab einer Fläche von 75 ha welche wieder in Hegegemeinschaften integriert sind werden durch Abschußpläne, wildschadenverhindernde Maßnahmen und dem gezielten anlegen von Biotopen vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen.
Die Jagd hat in Deutschland großen Rückhalt in der Bevölkerung, vom Ernährungsbewussten, der sein Fleisch nicht von tierquälenden Mastbetrieben und Schlachtereien beziehen möchte, sondern direkt aus der Natur, frisch und gesund, bis zum Kleingärtner, der für das Fernhalten der Sauen und Waschbären gerne einen Teil seiner biologisch gezogenen Ernte dem Waidmann überlässt.
Ein weiteres sehr interessantes Phänomen ist die stetig ansteigende Zahl an Frauen, die zur Waffe greifen, um selber gesundes Wild zu erlegen.
Vielleicht, weil der Lebensgefährte oder Ehemann durch Medien und Politik sich zur Memme degradieren lassen hat oder einfach nur um eine Waffe für den Fall der Fälle zu haben.
Unser Jagdrecht ist jedoch in großer Gefahr. Einige Landesregierungen wollen die Jagd auf bestimmte Wildarten extrem einschränken und dafür andere Arten bis zur Ausrottung bejagen lassen.
Hier das aktuelle Bundesjagdgesetz als PDF Bundesjagdgesetz
Zu beachten ist, das das Bundesjagdgesetz als Richtschnur für die einzelnen Landesjagdgesetze gilt. Daher hat jedes Bundesland sein eigenes, wo bestimmte Wildarten zusätzlich mit eingebunden oder gestrichen werden. Die Jagdzeiten weisen auch zum Teil erhebliche Unterschiede auf.
Glückliche Jagdscheininhaber. Ich bin einer davon.

